Gemeinsam für mehr Ausbildung in Schwerte

Gemeinsam für mehr Ausbildung in Schwerte!

Die neuesten Zahlen zeigen, dass die Corona-Krise auf den Ausbildungsmarkt in NRW und eben auch in Schwerte durchschlägt.

Viele Jugendliche sind bedingt durch die Pandemie in ihren Chancen eingeschränkt.

Schulen waren zeitweise geschlossen.

Abschlussprüfungen fanden später statt als sonst. Für Bewerbungsverfahren mussten durch Corona neue Formate entwickelt werden.

Deswegen gilt es, die verbleibende Zeit dafür zu nutzen, so vielen jungen Menschen wie möglich eine Ausbildung zu ermöglichen, um die Folgen der Corona-Krise auch für den Ausbildungsmarkt in
Schwerte so weit wie möglich zu lindern.

Eine konzertierte Aktion der relevanten Akteure in der Stadt kann hier sicherlich noch kurzfristig wichtige Weichen für das neue Ausbildungsjahr stellen.

Die SPD-Fraktion hat daher den Bürgermeister gebeten, den nachfolgenden Antrag auf die Tagesordnung der Sitzung des Haupt-, Personal- und Gleichstellungsausschusses am 03.05.2021 zu setzen, zu beraten und zu beschließen:

1. Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, inwieweit die Stadtverwaltung kurzfristig
zusätzliche Ausbildungsstellen zum Ausbildungsjahr 2021/22 bereitstellen kann. Ferner soll die Verwaltung diesen Prüfauftrag auch an die Gesellschaften und Institutionen mit städtischer Beteiligung (wie Stadtwerke, Sparkasse) weitergeben.

2. Der Bürgermeister wird gebeten, das Thema zum Beratungsgegenstand in seinen Gesprächen mit an in der Stadt ansässigen Unternehmen und ausbildungsrelevanten Akteuren zu machen und hier für zusätzliche Ausbildungskapazitäten für 2021 zu werben.

Keine Städtebaufördermittel für Schwerte 2021

Keine Städtebaufördermittel für Schwerte 2021

Schwerte geht leer aus! Nachdem die Stadtverwaltung in den letzten zwei Jahren erfolgreich zahlreiche Fördertöpfe anzapfen konnte, ist Schwerte nun komplett aus der Städtebauförderung des Landes NRW 2021 rausgeflogen.

Das ist aus Sicht der Fraktionen von SPD und CDU bitter, vor allem für diejenigen, die sich für Stadtentwicklung in Schwerte engagieren.

Besonders irritiert die beiden Fraktionen die Tatsache, dass im Gegensatz zu Schwerte die meisten Städte im Kreis Unna von der Bezirksregierung eine positive Fördermittelzusage erhalten haben.

Wer sich darüber freut, dass nun auch die vier Linden ungestört blühen können, die für die Schwerter Marktterrassen weichen sollen, denkt nach Meinung von SPD und CDU zu kurz.

Nun fehlt das erwartete Fördergeld, um endlich das mit viel Engagement erarbeitete Stadtteilentwicklungskonzept für Westhofen umzusetzen.

Hier dürfte die Enttäuschung unter den Vereinen und ehrenamtlich Aktiven besonders groß sein, denn die Förderung wurde jetzt zum zweiten Mal verweigert.

Es fehlt das erhoffte Fördergeld, um die Statikprobleme am Alten Rathaus/ehemaligen Ruhrtalmuseum zu beheben.

Die Neue Mitte als lebendiger Ort der Begegnung in dem 400 Jahre alten Wahrzeichen der Stadt – dieses wichtige bürgerschaftliche Projekt muss ein weiteres Jahr auf Eis gelegt werden.

Der Sportverein SG Eintracht Ergste hat mit großem Engagement am Bürenbrucher Waldstadion investiert.

Für die Renovierung und den Ausbau der Umkleidekabinen gibt es jetzt kein Geld, obwohl SG Eintracht Ergste stetig wachsende Mitgliederzahlen verzeichnet.

Der erhoffte Impuls für die Schwerter Innenstadt, für Geschäftsleute und Gastronomie, muss weiter auf sich warten lassen, die Investition in eine barrierefreie, grüne City kann in diesem Jahr nicht in Angriff genommen werden.

Aber es gilt jetzt, die Zeit positiv zu nutzen, betonen die beiden großen Fraktionen: durch Gespräche mit den Bürger*innen und Kritiker*innen der Bauvorhaben, durch eine Weiterentwicklung der Pläne.

So können die wichtigen Infrastrukturmaßnahmen hoffentlich nächstes Jahr mit breiter Unterstützung umgesetzt werden.

Als Stärkungspaktkommune kann Schwerte nicht aus eigener Kraft die notwendigen Maßnahmen treffen, um die Stadt zukunftsgerecht aufzustellen.

SPD und CDU hoffen, dass im nächsten Jahr die Städtebaufördermittel auch für die Schwerter Projekte bewilligt werden.

Radwegen zwischen Westhofen und Wandhofen

„Es geht vorwärts mit den geplanten Radwegen entlang der Hagener Straße und der Bahntrasse zwischen Wandhofen und Westhofen.“

Diese gute Nachricht kann Simon Lehmann-Hangebrock überbringen, SPD-Ratsherr und Fraktionssprecher im Ausschuss für Umwelt, Klima und Mobilität.

Er hat eine Anfrage bei der Stadtverwaltung auf den Weg gebracht und nun eine erfreuliche Antwort erhalten:

Die Stadt hat die Vorentwurfsplanung für den Radwegeausbau von Westhofen entlang der L 673 Hagener Straße sowie entlang der Bahntrasse bis zum Schwerter Bahnhof durch ein Fachbüro erstellen lassen und sie hat Gespräche mit Straßen.NRW aufgenommen.

Denn es gibt eine neue Förderrichtlinie der Bundesregierung mit dem Titel „Stadt und Land“, und vorgesehen ist, dass die Stadt Schwerte und Straßen.NRW nach Abschluss der Grundlagenplanung hier einen entsprechenden Förderantrag stellen.

Nach vorliegender Kostenschätzung des Planungsbüros werden die Baukosten aktuell mit rund 2 Millionen Euro kalkuliert, zuzüglich der noch anstehenden Planungskosten (ca. 30.000 Euro).

Auch für den geplanten Radweg entlang der Bahntrasse (Teil des ISEK Westhofen) von Westhofen bis zum Bahnhof prüft die Stadt Schwerte aktuell die Möglichkeit Fördergelder in Anspruch zu nehmen.

Strukturstärkungsgesetz nimmt Fahrt auf: Erste Projektvorschläge aus dem Kreis Unna

Strukturstärkungsgesetz nimmt Fahrt auf: Erste Projektvorschläge aus dem Kreis Unna

Im vergangenen Jahr hatten Bundestag und Bundesrat das „Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen“ verabschiedet.

Übergreifendes Ziel ist es, den Strukturwandel in den Kohleregionen zu begleiten, damit der Kohleausstieg für die betroffenen Länder zur Chance wird und neue Arbeitsplätze entstehen. 

Neben vier weiteren Kommunen ist der Kreis Unna eine der Regionen in Nordrhein-Westfalen die bis 2038 mit rund 662 Millionen Euro gefördert werden.

Grundlage dafür sind innovative Projekte, die dem Land als geeignet vorgeschlagen werden.

In der gestrigen Kreistagssitzung wurden die ersten beiden Projektvorschläge aus dem Kreis Unna auf den Weg gebracht:

Das Projekt „Plastic for Planet“ aus Schwerte will auf einer Industriebrache ein hoch modernes Zentrum der Kunststoffverwertung entwickeln und sich insbesondere dem Thema Mikroplastik widmen.

Die Einrichtung  soll eine Vielzahl regionaler Akteure, wie zum Beispiel der Kunststoffindustrie, der Kreislaufwirtschaft, der Hochschulen, in einem neuen Zentrum vereinen.

Mit dem Bio-Economy Campus Unna/Hamm soll an die Erfolgsgeschichte des Bio-Security-Kompetenzzentrums in Bönen angeknüpft werden.

Durch Kooperation mit der Hochschule Hamm-Lippstadt soll ein Zentrum für Bio-Economy errichtet und damit der massiv an Bedeutung gewinnenden Bioökonomie Rechnung getragen werden.

Aktuell arbeiten mehrere Kommunen und Akteure im Kreis Unna an weiteren Projektvorschlägen.

„Mit den beiden Projektvorschlägen nimmt das Strukturstärkungsgesetz im Kreis Unna Fahrt auf“, so das Schwerter Kreistagsmitglied Jens Krammenschneider-Hunscha, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion.

„Wir hoffen auf eine positive Begleitung und Entscheidung über die Projekte auf Landesebene. Ich freue mich auf die weiteren Vorschläge aus dem Kreis Unna, die wir im Kreistag intensiv diskutieren werden.“

SPD OV Schwerte Nord und Holzen bei „Schwerte putz(t) munter“ aktiv

SPD OV Schwerte Nord und Holzen bei „Schwerte putz(t) munter“ aktiv
 
Auch die SPD war heute bei schönem Wetter mit einigen Mitgliedern, Freunden und Familien in ihren Bezirken unterwegs, um dabei zu helfen, die Stadt vom Müll zu befreien.
 
Mit viel Einsatz, Spaß und dem Lob etlicher Passant*innen wurden Spielplätze, Gehwege und Straßenränder mit Greifzangen und Händen bearbeitet.
 
Es war wieder unfassbar zu sehen, wie viel Müll in zwei Stunden zusammengekommen ist – fast alles Verpackungsabfall aus der Lebensmittelindustrie.
 
Fazit: Eine tolle Aktion von „Schwerte putz(t) munter“, die noch viel mehr Helfer*innen verdient hätte!

SPD beim Ausschuss für Bürgeranregungen und Bürgerbeschwerden im RTG

SPD beim Ausschuss für Bürgeranregungen und Bürgerbeschwerden im RTG 

Am Dienstag, dem 16. März 2021, kam der Ausschuss für Bürgeranregungen und Bürgerbeschwerden zu seiner ersten Sitzung der aktuellen Ratsperiode in der Aula des RTG zusammen.

Natürlich waren die Ausschussmitglieder der SPD vollzählig vertreten. 

Unterschiedliche Bürgeranregungen und Anträge wurden behandelt, u. a. Anträge mit dem Ziel, die Busverbindung zur Gesamtschule im Gänsewinkel zu verbessern, Baumpatenschaften in Schwerte einzurichten oder die Verkehrssituation für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen am Postplatz bzw. an der B 236 im Bereich Ergste zu verbessern.  

Die entsprechenden Beschlüsse wurden ohne Gegenstimmen gefasst.